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Twitter - Zwitter zwischen Welt-Revolution und Kommunikations-Transpiration
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Twitter - Zwitter zwischen Welt-Revolution und Kommunikations-Transpiration

In einer psychologischen Eigenstudie, die in Deutschland und in den USA durchgeführt wurde, sind wir der geheimen Faszination dieses Phänomens auf den Grund gegangen. Damit existieren nun weltweit erste empirische Befunde zum Twitter-Phänomen, die eine valide Prognose des Dienstes als auch eine realistische Einschätzung seines Wertes für Marketing und Werbung erlauben.

 

Wollen  Sie´s wissen?

 

Twitter ist ein Zwitter: Twitter verspricht seinen Nutzern an einer Weltrevolution der Kommunikation mit weitreichenden Auswirkungen auf unseren Alltag teilzuhaben. Und dies völlig mühelos in Echtzeit - vorbei an allen etablierten zeitverzögerten Medienkanälen. Diese revolutionäre Aufbruchs-Stimmung wird garniert durch die triumphale Hoffnung, unmittelbar mitwirken zu können – am Wahlsieg Obamas oder an der Revolution im Iran. Damit gehört man – scheinbar – zu einer neuen weltumspannenden subversiven Elite – und erfreut sich eines großen persönlichen Anhangs (Follower).

 

Bei genauer Analyse zeigt sich jedoch, dass das subversive Potenzial von Twitter größtenteils in der Fantasie besteht. Twitter bleibt in allen ermittelten Nutzungsformen seltsam unausgegoren: es werden größtenteils verbale Blähungen en masse produziert, die sich schnell wieder verflüchtigen.  Man kommuniziert zwar von morgens bis abends, aber geht doch keine echten Bindungen ein. Man gibt sein Leben preis ohne wirklich etwas von sich preis zu geben – von imageträchtigen spektakulären Ausnahmen, wie der Bundespräsidentenwahl – abgesehen.

 

Diese selbstgenügsame Pseudo-Kommunikation mit dem Nimbus der Weltrevolution ist derzeit der Reiz des Zwitters Twitter. Es lebt von der ewigen Verheißung wirken zu können und an einer Umwälzung teilzuhaben. Wer echten Kontakt sucht oder entschieden handeln will, der nutzt heute Twitter meist als kinderleichten Einstieg in die Social Media Welt, wechselt dann aber die Plattform oder das Medium. Ob das so bleiben muss? Dazu gibt es Antworten bei rheingold.

 

Wollen Sie’s wissen? Welche Prognosen für Twitter lassen sich aufstellen? Welche Chancen für das Marketing bestehen wirklich? Was bedeuten diese Erkenntnisse für Ihre Branche? Das und vieles mehr erläutern Ihnen unsere Medienspezialisten gerne. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme und stehen für Präsentationstermine in Ihrem Hause zur Verfügung.

Ansprechpartner: 

Frank Szymkowiak

Leiter Medienforschung

T 0221-912 777-63

szymkowiak@rheingold-online.de