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- Rheingold consumerClinic - Private Treatment to Better Understand Target Groups
- Der Tunnel am Ende des Lichts
- „Mehr Bier wagen“! Der Biermarkt im Umbruch. Neue Erkenntnisse zu einem "alten" Produkt.
- Weck den Ludolf in Dir - Die Analyse einer etwas anderen Sendung im TV-Spartensender DMax.
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- The fascination of running a marathon: a via doloroso as psychical rebirth
- Die Zukunft der "Generation Woman"
- Shopping viewed psychologically
- The window to meaning
- Sponsoring works differently
- Besser glauben als dran glauben müssen
- Das Fenster zum Sinn
- Das Superweib hat ausgedient
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- Messen sind wichtig für die Seelenhygiene der Aussteller und Besucher
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- Arbeitsmarkt 2010
- ''Die Seele im Netz'' 2.0: Remix 1997
- Machtspielchen
- langeweile.de
- Hört um Himmels Willen auf, es Werbung zu nennen!!!
- Jenseits des Durstprinzips II.
- Jenseits des Durstprinzips
- Kassensturz zum Ladenschluss
- "Bitter macht lustig" - Ein Beitrag zur psychologischen Marken-Analyse
- Boxen-Stop(!) - Zur möglichen Psychologie eines Phänomens
- Die Versaftung der Heimat
- Sponsoring wirkt anders
Machtspielchen
com!online:
Was ist reizvoll daran, unbemerkt fremde Menschen zu beobachten?
Grüne:
Die Gottesperspektive. Eine Webcam vermittelt das Gefühl, wie ein Riese das Dach eines beliebigen Hauses wegzunehmen und hineinzuschauen. Der Alltag eines anderen ist ja nicht wirklich alltäglich, sondern neu und reizvoll. Deshalb sind Amateure manchmal interessanter als perfekt ausgeleuchtete Stars.
com!online:
Weil sie voyeristische Bedürfnisse befriedigen?
Grüne:
Hier spioniert ja nicht ein sabbernder Spanner ein Opfer aus. Es ist vielmehr ein seltsames Machtspielchen: "Du siehst mich nicht, ich dich aber" und umgekehrt: "Ich schaffe es, deine Aufmerksamkeit auf mich zu ziehen."
com!online:
Ist es auch ein Spiel, seine Privatsphäre aufzugeben?
Grüne:
Da können wir Psychologen tief nach Motiven graben. Man muss sich ja auch fragen: Wie lange macht das jemand? Und: Verdient er damit auch Geld? Wenn Sie sich die gesamte Landschaft im Internet anschauen, finden Sie dort eine ganz zugespitzte Form von Zeigelust. Das hängt auch mit der Möglichkeit zusammen, dass plötzlich jeder etwas veröffentlichen kann. Auch das Unperfekte, das Abweichende.
com!online:
Wird in ein paar Jahren eine Kamera in der eigenen Wohnung also tatsächlich keine Seltenheit mehr sein?
Grüne:
Webcams sind eine Randerscheinung in der Internet-Landschaft. Der Aha-Effekt wird dabei nur ein kurzfristiger sein, der Sensationsfaktor ist stehts ein endlicher. Und schließlich gibt es ja auch kamerascheue Leute. Das wird auch in Zukunft so bleiben.
Interview: Anja Schröder
erschienen in com!online 9/99 (Seite 47)



